Immer noch nicht mehr wieder da

Nichts los hier … und dort auch nicht. Finde ich selbst sehr schade, aber … Wer ist bloß schuld daran? Mein neuer „Arbeitgeber“, der mich von früh bis spätabends beschäftigt? Neue, spannende Aufgaben, die auch mit dem Schreiben zu tun haben, mir aber dauerhaft wenig¦keinen Freiraum für andere Spielereien einräumen? Das neue Heim, das den Namen bereits verdient, aber noch lange nicht fertig ist? Neue Prioritäten eben, die nicht weniger werden, im Gegenteil.
Madame ist an ihrer selbstgesteckten Ziellinie angekommen und versucht nun mit dem ganzen großen erreichten und immer mehr werdenden Glück umzugehen und ihren Alltag im Griff zu behalten – nicht immer leicht, aber oft sehr zufriedenstellend! Danke an alle, die doch immer wieder, vielleicht hoffnungs-, vielleicht immer noch erwartungsvoll, hier reinschauen und seit nunmehr zwei Jahren ständig enttäuscht werden: Sie lebt noch! Nur eben anders. Aber sehr glücklich – auch wenn ich das Einfach-Drauflosschreiben sehr vermisse.
Bis 2021 bin ich noch fest an ein Projekt gebunden (ein ungeahnter Zu¦Fall, quasi eine Jungfrau-Kind-Sache), vielleicht hört man mal was davon, vielleicht eher nicht. Es ist jedenfalls etwas ganz anderes, plötzlich in einem Thema mit festem Rahmen und Publikum zu arbeiten, in das man erst einmal investieren, das man filtern muss, bevor dabei etwas aufs Papier fällt, was da auch bleiben darf. Und dann trotzdem, genrebedingt, noch einer Menge Änderungen unterworfen ist. Spannend, lehrreich, frustrierend, manchmal auch erstaunlich erquicklich. Schreibarbeit. Da wollte ich hin, irgendwann nach der Ziellinienerreichung. Auch wenn es neben Familie und „normalem“ Job, Nestausbau und bald noch einmal Kindersegen tatsächlich anspruchsvoll ist: Dass es jetzt schon so weit damit ist, dafür bin ich unheimlich dankbar. Wie für alles, was ich in den letzten Jahren erfahren durfte und mit Euch hier geteilt habe. Dankbarkeit ist überhaupt was ganz Großartiges.
Alles Liebe Euch allen da draußen!
Eure Mme Contraire