Wortstrom: Füll¦feder¦halterin

Wie ein Buch lieg‘ ich vor dir, Welt
Recke meine weißen Seiten dir entgegen
Bitte stumm darum, gefüllt zu werden
Nicht leer bleiben will ich, niemals mehr.

Septembersonne brennt, Punkt für Punkt,
Mir sommerwarme Zeichen auf die helle Haut
Nadelspitzen formulieren sanft und stetig
Auf dem Zellstoff Rosenpurpurstickerei.

Ein Rebenmeer schreibt, Zeil‘ um Zeile,
Sehnsuchtsworte in mich hinein
Herzfarbenweit blickst du mich an
Herzweitgefärbt  mein Blick auf  dir.

Dich lass‘ ich die Feder führen, Seit‘ um Seite
Füllst du mich mit blauem Lebenstintenstrom
Nie versiegen lass ihn, die Feder leg‘ nicht nieder
Denn leer bleiben will ich niemals mehr.

 

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6 Gedanken zu “Wortstrom: Füll¦feder¦halterin

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