Wortstrom: aequinocticum

Der Tag verflogen, die Nacht verrauscht

In fernen Federflügelschlag gehüllt

Waagschalen, zu gleichen Teilen angefüllt

mit Flüssigsilbergold und Staunen.

Die Nornen raunen

Es werde Sonne, werde Mond

Es werden Sterne still geboren

In sich, im Himmelsstrom verloren.

 

Zu gleichen Teilen herrschen sie daroben

Licht und Schatten sind zu einem Netz verwoben

Aus Traum und Wirklichkeit entsteht ein Band

Festsanft geschlungen um beider Herrscher Hand

Aus ihnen rinnt Erinnerung

Schmerzlich, süß und stetig

Pfeilspitz, leicht und lau

Hinein ins intensive Blau.

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5 Gedanken zu “Wortstrom: aequinocticum

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