Liesmich

Ich sitze schon wieder länger als nötig am Schreibtisch. Die Arbeit für heute ist geschafft, die für morgen vorbereitet, ich könnte aufhören und meinen unzähligen Verpflichtungen nachgehen. Das Problem, es sind viele, und ich habe es bislang versäumt, Prioritäten zu verteilen. Der Druck ist ja nun weg, ich allein bin verantwortlich für das, was geschieht und nicht geschieht. Und jetzt rudere ich im Verpflichtungenmeer, dreh mich im Kreis und weiß nicht, wo ich zuerst anpacken soll. Und dann sitz ich länger als nötig am Schreibtisch und gehe meiner Schreibsucht nach. Aber auch hier: Wo soll ich anfangen?

Es bietet sich mir zur Zeit so viel Interessantes, was sich in meinem Kopf einfach gut anfühlt und beschrieben werden möchte. Ein Metaphernfeuerwerk folgt dem nächsten, allein, es fehlt mir an – was? An Zeit? Ja, wahrscheinlich ist es Zeit. Warum setze ich mich eigentlich hier auch noch unter Druck? Tja. Leider ist mein Ehrgeiz geweckt. Endlich habe ich das gefunden, was mir richtig Spaß macht, und bei dem sogar das Feedback stimmt. Achso. Ja! Daran seid ihr auch ein bisschen schuld, die ihr immer mal wieder vorbeischaut und hier lest. Ich wollte euch mal Danke sagen. Von Herzen. Dass ihr mir das Gefühl gebt, es kommt was an von dem, was ich mir so zusammenspinne. Den meisten von euch folge ich, und ich freue mich jeden Tag über eure neuen Beiträge – ich hoffe, das ist bei euch ein bisschen auch so.

Was bin ich denn heute so sentimental …? Liegt’s am Wetter? Ich wusste, der Novemberblues lässt sich auch dieses Jahr nicht lumpen und rückt ein bisschen näher in den Oktober, da ich ja vorsorglich den halben Bluesmonat mit Urlaub in (hoffentlich) warmen Gefilden verplant habe. War eigentlich klar. Oder liegt es vielleicht ein bisschen am gerade vergangenen cashmerelastigen Wochenende? Metaphorik ahoi! Ich erlebe also eine Cashmeresque … und die tut einfach wahnsinnig gut. Du … tust mir wahnsinnig gut. Danke für’s Lesen. *muak*

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7 Gedanken zu “Liesmich

  1. Der Novemberblues ist ein schlimmer Finger. Ich hasse ihn. Besonders, wenn man weiß, dass er wieder zuschlagen wird. Blog doch bitte aus dem warmen Urlaub gegen den Novemberblues ;)

  2. Gegen den Blues hilft auch Schokolade :D Und Liebe. Ganz viel Liebe! Wobei ich manches Mal schon gern melancholisch bin. Dann fließt ein Gedicht aus mir, neblige Worte in meinen Blog, ein augenzwinkernder Kommentar. Hach, auch der (Herbst)Blues kann schön sein.

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