Premieren, Pannen, Pustekuchen: So ging’s weiter

Kurz zur Erinnerung, was noch ausstand:

  • Weitere Schränke ausmisten, putzen und ausräumen
  • Wieder zurückkehren zur gesunden Ernährung
  • Bestimmten Leuten endlich mal und explizit die Meinung sagen
  • Ein Bett kaufen
  • Eine Singleparty besuchen

Davon erledigt:

  • Punkt eins. Ein Elefantenjob, und trotzdem macht es Spaß. Ich bin mittendrin und wundere mich nach dem Schrankausräumen und -wiedereinräumen, wie viel Platz ich doch habe. Die Mülltüten aber stapeln sich in der Garage, und wenns so weitergeht, kann ich bis Sommer 2015 jede Woche sehen, ob meine Mülltonne wegen gnadenloser Überfüllung überhaupt abgeholt wird. Also check!
  • Punkt zwei. Es geht so. Ich bemüh mich. Keine Milchprodukte, brav Schaf und Ziege, kein Schwein (was mir im übrigen sehr leicht fällt, wenn ich Schweinefleisch rieche, wird mir kotzelend), kein Weizen – uuuh, und da haben wir’s. Ich backe mein Brot jetzt selbst, super einfach, super lecker. Ich koche Dinkelnudeln. Ich ess halt Reis oder Kartoffen. Geht. Aber nur, wenn man allein lebt und nie, nie, nie eingeladen wird oder essen geht. Guter-Wille-zählt-check.
  • Punkt drei. Jawollja! Bei einer Person ist es mir geglückt, die stand zwar nicht oben auf der Liste, aber sie war grad da. Und hat wieder Bockmist verzapft. Jekyll/Hyde bzw. Contenance/Contraire hielten sich perfekt die Waage und verduzten so den Anlageberater, der hinterher völlig kleinlaut zustimmte, dass Nacharbeit erforderlich ist. Uuh yeah, checkkk!
  • Punkt vier. Also … ja, ich hab mich umgesehen und informiert und probegelegen und schließlich eins im Internet bestellt. Die Versandbestätigung kam aber nicht bei. Und da hab ich mich fast schon wieder umentschieden, weil: kostet schon ein bisschen was, aber nach den zwei Wochen Notbett plus sieben Wochen Schlafcouch fühlt sich mein Rücken an wie ein Kräuselband am Vorhang, mit Bleigewichten. Heute habe ich dann die Versandbestätigung nebst Zahlungsaufforderung in meinem Spam-Ordner gefunden. Fix zur Bank nachher, dann kann ich auch da ein Checkmark dran machen.
  • Punkt fünf. Nee, also im eigentlichen Wortsinn habe ich das nun nicht erfüllt. Aber neugierig war ich, und in Ermangelung solcher Singleparties hab ich halt mal in so ne Partnerbörse reingeschaut. Das Ganze hielt etwa eine Woche vor, interessant war es schon. Anfangs dachte ich, hui nee! Und dann: was hab ich zu verlieren? Also mal ein paar Profile durchgeklickt, mal ne Nachricht verschickt, auch Resonanz bekommen. Aber je länger es dauerte, desto mehr kam ich mir vor wie im Onlineshop eines großen Bekleidungsanbieters. Katalog blättern, Favoriten markieren, Produktbeschreibungen lesen. Noch mal stöbern. Gibt’s das noch in ner anderen Größe/Farbe/Form? Und am Ende – Mädels sind so – wird dann grad gar nix gekauft. Nee, lieber doch nicht. Von diversen, sehr unschönen Angeboten mal ganz abgesehen. Unterstes Wühltischniveau, nicht mal nachgeschmissen würd ich sowas haben wollen. Eine Woche später also betätige ich den Abmeldeknopf – die Waschfrau brüllt „Machen Sie das nicht! Probieren Sie’s doch wenigstens!“ Aber ich sage: „Zu spät.“ Kein richtiges check hier. Aber hinter dem Punkt Lebenserfahrung ganz oben auf der Liste prangt nun ein weiterer dicker Strich :)

Check!

P.S.: Jetzt muss eine neue Liste her. Ich muss mir Gedanken machen, was ich als nächstes angehen soll.
Renovierung im weitesten Sinne steht an (wieder eine große dicke Kerbe hinter „Lebenserfahrung“, wenn das alles geschafft ist).
Aber nicht nur Arbeit soll auf meiner Liste vorkommen. Any ideas??

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