Wertgeschätztes Grün

Es ist mal wieder Zeit für Profanes. Dachte ich mir, als ich neulich zum Blumenladen fuhr und einen hübschen Strauß kaufte, cremefarbene Rosen und rote Beeren, Schleife, schönes Papier. Als Geschenk für eine liebe Freundin, die am Wochenende eine kleine Feier gab. Als ich wieder ins Auto einstieg, verspürte ich einen kleinen Stich. Nicht von den Rosen, die waren entdornt und gut eingepackt. Nein, es war die leise Stimme in meinem Kopf, die mich schalt: „Da kaufst du für teuer Geld ein paar abgeschnittene und zusammengebundene Pflanzenteile, und in einer Woche schmeißt sie das verwelkte Gemüse weg! Was hat sie denn davon? Du bist ja ne schöne Freundin, machst dir nicht mal Gedanken um ein richtiges Geschenk…“ Diese Stimme war nicht meine innere Stimme. Das war eine fremde, die mich bis vor kurzem noch begleitete, und von der ich mich jetzt endgültg freigemacht habe. Dennoch hallt sie manchmal noch nach, in meinem Kopf, und sticht, in meinem Bauch.

Warum kaufe ich Blumen anstelle eines „wertigeren“ Geschenks? Dekoartikel für die neue Wohnung, vielleicht. Pralinen, da hat man wenigstens noch was von! Einen Gutschein, verbring doch wenigstens mal Zeit mit deiner Freundin! Ich persönlich hasse Dekoartikel, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe – hab gerade einen ganzen Sack davon entsorgt. Meine Freundin ist schwanger, bringt schon genug auf die Waage und hätte sich herzlich für eine Schachtel Pralinen „bedankt“ – ihr Mann nimmt übrigens aus Sympathie ebenfalls zu, also auch kein geeigneter Abnehmer (ha!). Und Zeit … die beiden haben drei Kinder, das vierte ist unterwegs, die neue Wohnung gerade eingerichtet, es gibt genug zu tun. Vielleicht können wir uns ja im Jahre 2023 auf nen Kaffee…? Und überhaupt, was brauche ich Gegenargumente, wenn ich gerne Blumen verschenke? Ich bekomme auch gern Blumen, und zwar abgeschnittene und zusammengebundene Pflanzenteile, die nach einer Woche verwelkt sind und die ich dann wegschmeiße! Ich erfreue mich daran, gerade an der Tatsache, dass ich in einer Woche etwas anderes auf den Tisch stellen kann – oder freue mich noch mal extra, wenn sie nach einer Woche immer noch gut aussehen und lasse sie noch stehen. Ich mag Blumen, ich liebe Rosen, und finde das echt gut, eine kleine oder größere Aufmerksamkeit als Zeichen der Wertschätzung, das mir nicht das Haus vollmüllt. Topfpflanzen mag ich aus dem Grund weit weniger. Da ist es doch schlimmer, wenn die verwelken, weil ich vergaß sie zu gießen. Oder noch schlimmer, wenn sie sich weigern elegant und stillschweigend einzugehen und es immer mehr werden. Bestenfalls kümmern sich meine beiden Mademoiselles schon drum, fressen sie ab oder stoßen sie vom Fensterbrett, weil die da nun mal nicht hingehören.

Ich habe den Strauß Rosen mit einem Lächeln überreicht, ein Geschenk von Herzen für die liebe Freundin, und ich hab mich gut dabei gefühlt. Sie hat sich gefreut.

P.S.: Tja, Stimme aus meinem Kopf, respektive Bauch, hättste mal lieber ein paar wertschätzende Schnittblumen dann und wann mitgebracht…

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Forever young

Als ich in den Spiegel sehe, traue ich meinen Augen kaum. Ich hab einen Pickel mitten auf der Nase. Über Nacht! Schlagartig fühle ich mich um zwei Jahrzehnte in meine Teenagerzeit zurückversetzt. Eine üble Zeit, in der Pickel höchstwahrscheinlich noch zu den harmloseren, eventuell irgendwann noch lösbaren Problemen gehörten. Vor meinem geistigen Auge ziehen sackartige T-Shirts vorbei, hysterisches Mädchengelächter und stumme dumme Jungengesichter, Musikfetzen aus einer ganz anderen Welt. Nee, denke ich, schön ist anders. Und trotzdem. Noch mal eine Jugend haben. Noch mal von vorn beginnen und – nun, ich beginne gerade wieder von vorn, aber ich bin nicht mehr 13. Noch nicht mal mehr 18 oder 20. Ein bisschen darf man seiner Jugend nachtrauern, denke ich, ob sie nun schön war oder vermeintlich schrecklich, erfüllt oder verloren.

Ich muss an meine Oma denken. Eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben stand, drei Töchter zu wunderbaren Menschen erzogen hat, sich mit ihrer Schwiegermutter herumstritt, das Regiment im Haushalt führte (Opa war derjenige, der spülen musste) und jeder ihrer zahllosen Erkrankungen und Operationen mit einer seltenen Gelassenheit entgegenblickte. Sie war liebevoll, und sie war rational – das war ihr Erfolgsrezept. Eine tolle Frau. Über Opas frühen Tod kam sie nie hinweg, nachdem sie schon ein Kind beerdigen musste. Der Krebs witterte seine Chance und schlug zu – wie üblich hatte meine Oma eine Sonderform, die so manchen Mediziner ratlos machte. Aber auch den hat sie besiegt, ihr Lebenswille war ungebrochen. Warum ich wegen eines Pickels an meine Oma denken muss? Nach der Chemo fingen ihre Haare wieder an zu wachsen, und sie wurden dunkler und dunkler. „Oma, bald siehst du viel jünger aus als vor dem Krebs!“ – „Ja“, sagte meine liebevolle, rationale Oma wehmütig. „Wenn erst mal die Haare wieder dunkel sind, dann kommt Opa bestimmt bald zurück und wir fangen noch mal von vorn an.“
Das war der Tag, an dem ihr Geist begann, die Gegenwart zunehmend zu meiden.

Premieren, Pannen, Pustekuchen: So ging’s weiter

Kurz zur Erinnerung, was noch ausstand:

  • Weitere Schränke ausmisten, putzen und ausräumen
  • Wieder zurückkehren zur gesunden Ernährung
  • Bestimmten Leuten endlich mal und explizit die Meinung sagen
  • Ein Bett kaufen
  • Eine Singleparty besuchen

Davon erledigt:

  • Punkt eins. Ein Elefantenjob, und trotzdem macht es Spaß. Ich bin mittendrin und wundere mich nach dem Schrankausräumen und -wiedereinräumen, wie viel Platz ich doch habe. Die Mülltüten aber stapeln sich in der Garage, und wenns so weitergeht, kann ich bis Sommer 2015 jede Woche sehen, ob meine Mülltonne wegen gnadenloser Überfüllung überhaupt abgeholt wird. Also check!
  • Punkt zwei. Es geht so. Ich bemüh mich. Keine Milchprodukte, brav Schaf und Ziege, kein Schwein (was mir im übrigen sehr leicht fällt, wenn ich Schweinefleisch rieche, wird mir kotzelend), kein Weizen – uuuh, und da haben wir’s. Ich backe mein Brot jetzt selbst, super einfach, super lecker. Ich koche Dinkelnudeln. Ich ess halt Reis oder Kartoffen. Geht. Aber nur, wenn man allein lebt und nie, nie, nie eingeladen wird oder essen geht. Guter-Wille-zählt-check.
  • Punkt drei. Jawollja! Bei einer Person ist es mir geglückt, die stand zwar nicht oben auf der Liste, aber sie war grad da. Und hat wieder Bockmist verzapft. Jekyll/Hyde bzw. Contenance/Contraire hielten sich perfekt die Waage und verduzten so den Anlageberater, der hinterher völlig kleinlaut zustimmte, dass Nacharbeit erforderlich ist. Uuh yeah, checkkk!
  • Punkt vier. Also … ja, ich hab mich umgesehen und informiert und probegelegen und schließlich eins im Internet bestellt. Die Versandbestätigung kam aber nicht bei. Und da hab ich mich fast schon wieder umentschieden, weil: kostet schon ein bisschen was, aber nach den zwei Wochen Notbett plus sieben Wochen Schlafcouch fühlt sich mein Rücken an wie ein Kräuselband am Vorhang, mit Bleigewichten. Heute habe ich dann die Versandbestätigung nebst Zahlungsaufforderung in meinem Spam-Ordner gefunden. Fix zur Bank nachher, dann kann ich auch da ein Checkmark dran machen.
  • Punkt fünf. Nee, also im eigentlichen Wortsinn habe ich das nun nicht erfüllt. Aber neugierig war ich, und in Ermangelung solcher Singleparties hab ich halt mal in so ne Partnerbörse reingeschaut. Das Ganze hielt etwa eine Woche vor, interessant war es schon. Anfangs dachte ich, hui nee! Und dann: was hab ich zu verlieren? Also mal ein paar Profile durchgeklickt, mal ne Nachricht verschickt, auch Resonanz bekommen. Aber je länger es dauerte, desto mehr kam ich mir vor wie im Onlineshop eines großen Bekleidungsanbieters. Katalog blättern, Favoriten markieren, Produktbeschreibungen lesen. Noch mal stöbern. Gibt’s das noch in ner anderen Größe/Farbe/Form? Und am Ende – Mädels sind so – wird dann grad gar nix gekauft. Nee, lieber doch nicht. Von diversen, sehr unschönen Angeboten mal ganz abgesehen. Unterstes Wühltischniveau, nicht mal nachgeschmissen würd ich sowas haben wollen. Eine Woche später also betätige ich den Abmeldeknopf – die Waschfrau brüllt „Machen Sie das nicht! Probieren Sie’s doch wenigstens!“ Aber ich sage: „Zu spät.“ Kein richtiges check hier. Aber hinter dem Punkt Lebenserfahrung ganz oben auf der Liste prangt nun ein weiterer dicker Strich :)

Check!

P.S.: Jetzt muss eine neue Liste her. Ich muss mir Gedanken machen, was ich als nächstes angehen soll.
Renovierung im weitesten Sinne steht an (wieder eine große dicke Kerbe hinter „Lebenserfahrung“, wenn das alles geschafft ist).
Aber nicht nur Arbeit soll auf meiner Liste vorkommen. Any ideas??

Brennweitenregulierung

Mein Leben also, mein neues Leben, wäre nicht mein (momentanes) Leben, wenn es nicht wieder einen ganzen Strauß neuer Erfahrungen und Erkenntnisse gäbe. Was mir so zwischen Schlaf und Wach in den Sinn kommt, sollte hier wie üblich Erwähnung finden. Vor nicht allzu langem geisterte einmal wieder die Begriffe Selbstwert, Selbstachtung durch meinen Kopf. In letzter Zeit fragte ich mich wieder vermehrt, ob das alles wirklich in Ordnung ist, was ich so tue. Und mir blitzte folgender Gedanke, ich war gerade dabei, meine Küche zu schrubben, vor dem geistigen Auge auf:

Selbstachtung kann doch nun nicht deshalb verloren gehen, weil man Ablehnung erfährt. Erstere verliert man, wenn man sein eigenes Tun und Handeln nicht gutheißen kann – das meist einem bestimmten Bedürfnis oder einer Absicht entspringt. Letztere ist eine Reaktion von anderen, die man seltenst beeinflussen kann. Genau so wenig, wie man Gefühle machen kann. Gefühle sind einfach da. Oder eben nicht. Die lassen sich nämlich so wenig erklären wie machen wie beeinflussen wie verändern. Der Gefühl-Habende oder -Nichthabende ist der einzige, dem man zugestehen mag, sie zu empfinden. Oder nicht zu empfinden.

So. Während ich noch damit hadere, dass ich – nach Schrankausmisten und Entsorgen und Großreinemachen – in den hintersten Ecken eine kleine Schachtel entdeckt habe mit der Aufschrift „Meine Bedürfnisse“ in verschnörkelter Kinderschrift, und nun nicht weiß, ob ich einen Blick hinein riskieren soll, hämmert die Waschfrau schon wieder an meine Tür und ruft: „Tun Sie’s!“ Ich habe den Blick riskiert. Es wuselt lebhaft in der Schachtel. Es wuselt wunderbar und wild und weich und wahnsinnig.

Die Schachtel hat, außer einem leicht gelupften Deckel, ein Guckloch an der Seite. Das erinnert mich an diese Guckkästen, die man in der Schule immer mal wieder bastelt. Man schneidet vorne und hinten ein Loch in eine Schuhschachtel, hinten klebt man bunte Transparentfolie drauf, und darin, in dieser kleinen Kammer lässt man seine eigene Fantasiewelt erstehen. Ein Dschungel. Ein Theater. Wellen und Meer. Eine Wüste. Ein fremder Planet. Und obwohl man lange an dieser kleinen Spielzeugwelt gebastelt hat, ist der Moment, wenn man zum ersten Mal bei geschlossenem Deckel durch das Guckloch schaut, ein ganz besonderer. Meine kleine Welt, in ganz anderem Licht. Fremd und wunderlich, und trotzdem von mir ganz allein erschaffen. So geht’s mir gerade, als ich nicht mehr oben in die Schachtel schaue, sondern – Perspektivenwechsel – durch das winzige Guckloch. Ich erahne mehr, als dass ich sehe. Und da kommt die Erkenntnis, auf leisen Sohlen wie in buntes Transparentpapier gehüllt: Ich darf schauen. Ich darf auch verändern. Ich darf wiederherstellen und ich darf mich vor allem an meinem kleinen Werk erfreuen.

Und genau da packe ich an. Ich fokussiere meine Bedürfnisse, ja, das ist es! Darauf, was ich wirklich will. Nicht, was mir geboten wird. Und dabei nutze und genieße ich jeden Moment – das nenne ich Selbst¦achtung.

Gewitter konkret

Es regnet gerade in Strömen. Hat sich im Laufe des Tages angekündigt, dieses Gewitter. Hoffen wir mal, dass es Abkühlung und auch sowas wie Reinigung mit sich bringt – noch bin ich skeptisch.

Gestern habe ich mal wieder die Waschfrau besucht, nach einem recht anstrengenden Tag. Kaum geschlafen am Wochenende, Bürodienst gehabt und noch einen liebgewonnenen Kollegen verabschiedet, Stau, brütende Hitze und das Cabrioverdeck ging wegen Kofferraumüberbeladung nicht auf … aber das nur nebenbei. Die Waschfrau erkundigt sich sporadisch noch nach den weiteren Erfolgen, nachdem das gemeinsame Projekt „Wie miste ich einen Kleiderschrank effizient und nachhaltig aus“ ja nun in den letzten Zügen der Vollendung liegt. Im Fokus steht heute mein Wohlbefinden, und das bewerte ich, wie ich da so auf dem bequemen Stuhl meiner Waschfrau gegenüber sitze, als durchweg positiv. Hätte ich gewusst, dass es mir hernach so gut geht, wäre ich dieses Projekt vielleicht schon viel früher angegangen.

Und was sind die näheren Aussichten? Hatte ich zu Beginn dieses Jahres noch Panik, weil ich einfach nichts mehr vor mir gesehen habe, kein Weg mehr, keine Ziele, so bin ich jetzt doch um einiges gelassener, als ich antworte: „Nun… nichts konkretes, eigentlich.“ Das weiße Blatt Papier vor meinen Augen ist so wenig bedrohlich wie eine Schicht frischer Pulverschnee. Es ist weiß, es ist rein, es ist alles neu. Um nicht zu sagen: frisch. Nur ich selber fühle mich heute alles andere als frisch. Es geht zurück, zum Kleiderschrank, der noch eingeräumt werden muss. Es steht Putzarbeit an. Es steht vor allem Veränderung an, und gerade heute, an diesem trägen schwülen Tag, macht mein Kopf eher Anstalten platzen zu wollen als sich kreativ und voller Elan um das Thema Veränderung zu kümmern.

Zu hoffen (und zu bangen) steht nämlich noch das: Dass ich nicht wieder den selben Fehler mache und meinen Schrank vollmülle, nur weil ich nicht weiß, wie ich effizient aufräume. Dass ich wiederum zu aktiv sein will und mir Probleme und Sorgen anderer überstreife und Lösungen suche, die keiner braucht. Dass ich – und jetzt wird’s leider persönlich – wieder in die Mutter-Frau-Rolle reinrutsche und mir einen Kind-Partner ans Bein binde, der mich wiederum aussaugt bis aufs Letzte, und ich bei all dem fürsorglichen Stress nicht erkenne, was ich wirklich will und brauche. Nur, woran erkenne ich, ob ich da einem männlichen potenziellen Partner begegne oder ob’s wieder nur ein großes Kind ist? Ehrlich, in letzter Zeit ist mir noch keiner begegnet, der sich auf Dauer als wirklich männlich herausgestellt hat … Meiner Meinung gehört’s dazu nämlich, mal das im allgemeinen zur routinierten Selbstdarstellung gebrauchte ach-so-große Mundwerk aufzumachen, auch wenn die Situation gerade nicht so prima ist. Gerade dann. Mal konkret werden. Mal Ansagen machen und nicht einfach die Klappe zu- und nie wieder aufmachen. Ich für meinen Teil komme mit An- bzw. Absagen immer noch besser zurecht als mit kryptischem Schweigen und Belanglosigkeiten, die sich nach „Haupsache mal was gesagt“ anfühlen. Und noch was, ich hab echt keine Lust mehr, mich für euch zu verbiegen – ich bin nun mal so, und ich bin eben vielschichtig, was auch nicht immer nur positiv ist. Geb ich offen zu. Entweder ist das für euch ok, oder eben nicht, aber ein Zwischending gibt’s leider nicht.

Na, das war mal’n Gewitter. Für ein paar Momente hatte ich meine Schreibfeder nicht im Griff und wurde konkret, bin von meinen sonst so gern genutzten Bildern und Metaphern abgerückt und hab geblitzt und gedonnert. Abkühlung? Nein. Reinigung? Eventuell. Konsequenz? Auf jeden Fall, denn ich verstecke mich ab jetzt nicht mehr. Macht ihr doch grad daraus, was ihr wollt.

Premieren, Pannen, Pustekuchen: Die Bilanz der letzten 7 Wochen

  • Wäscheberg entsorgt – check
  • Freunde, Bekannte und Verwandte geschockt – check
  • Emotionsterror überstanden – check
  • Hart geblieben – check
  • 8GB Handymusik durchgehört – check
  • Die Bedeutung von prä-, peri- und postmenstruellem Syndrom in allen Einzelheiten erfahren – check
  • Mückenstichallergie entwickelt – check
  • Drei Tage krank geschrieben gewesen – check
  • Mich sieben Wochen lang mindestens einmal am Tag wie 15 gefühlt – check
  • Zugenommen – fuck
  • Ein Kleid genäht – check
  • Einen dämlichen Fehler ein zweites Mal begangen – check
  • Meine Meinung über Männer im allgemeinen geändert – check
  • Meine Meinung über Männer im besonderen gefestigt – check
  • Meinen Bankberater geschockt – check
  • Mädchensachen gemacht (und toll gefunden) – check
  • Sieben Wochen ohne Fernseher und Radio überlebt – check
  • Freiheit genossen – check, double-check

Was noch aussteht:

  • Weitere Schränke ausmisten, putzen und ausräumen
  • Wieder zurückkehren zur gesunden Ernährung
  • Bestimmten Leuten endlich mal und explizit die Meinung sagen
  • Ein Bett kaufen
  • Eine Singleparty besuchen