Happy ½ year – ach, doch nicht…

So ist das eben, wenn man sich vornimmt, einen Artikel zu einem ganz bestimmten Datum zu schreiben: Entweder fehlt die Zeit oder die Idee. In meinem Fall heute fehlt irgendwie beides. Aber ich will. Und ich werde. Ich bin schon dabei. Und ich stelle gerade fest: Ich bin voll schlecht in Mathe. Es ist eben kein halbes Jahr, es sind, äh, fünf zwölftel eines Jahres. Ach verflixt. Und es ist trotzdem feiernswert, sag ich.

Heute auf den Tag ist es also ein halbes Jahr fünf Monate her, dass ich den Entschluss, einen eigenen Blog zu erstellen, in die Tat umgesetzt habe. Getrieben dazu hat mich die zunehmende Beschäftigung mit Blogs und das Bedürfnis, meinem Herzen endlich mal ungezwungen Luft zu machen in einer Form, die ich am besten von allen Möglichkeiten der menschlichen Kommunikation beherrsche. Denn es ergaben sich im Vorfeld Dinge, mit denen ich nicht wirklich gut zurecht kam, über die ich aber auch nicht wirklich reden konnte. Und was soll ich sagen, nach einem halben fünfzwölftel Jahr bloggen? Es macht Spaß, es befreit, es tut unheimlich gut. Und weil ich das primär für mich getan habe, macht es mich umso zufriedener, dass ich unter euch ein paar Leser gefunden habe, die bereit sind, meine Gedanken und damit mein Innerstes zu teilen. Danke fürs Lesen, für eure Kommentare und Likes. Das tut mir sehr, sehr gut.

Und wer die kleine Mme Contraire genauer verfolgt, der stellt fest, dass sich einiges zum Positiven entwickelt hat. Mein Leben nimmt gerade, zugegebenermaßen, seltsame und teilweise komische Wendungen an. Das ist nicht immer harmoniefördernd, aber ich fühle mich bisher gut dabei. Ich mag den wandelnden Widerspruch, viel mehr als zu Beginn. Das strenge Fräulein Contenance fühlt sich  ziemlich in die Ecke gedrängt. Ja, da sieht sie mal, wie das ist!

Stolz kann ich zudem berichten, dass die Telek♥m nach meiner letzten „bösen“ E-Mail weder angerufen noch an meiner Tür geklingelt hat. Es tut sich was. Und ich habe mittlerweile bestimmt mehr Themen, über die ich schreiben kann – und werde! -, als die!

Der persönliche Fortschritt beweist sich, für mich jetzt, auch gerade darin, dass ich dieses Geschreibsel trotz meines Rechenfehlers in die Weiten des Internets schicke. Hätte ich vorher nie gemacht! Hätte mein Perfektionismus zu verhindern gewusst. Und Contenance, du hältst jetzt mal gepflegt die Klappe.

Nun denn, auf das nächste halbe, fünfzwölftel, achverflixtisdochschietegal! Auf die nächste Zeit. Feiern kann und soll man am besten immer. Be happy

 

Kacke, es war nicht mal der 50. Artikel zum Fünfmonatigen. Was solls. Wo kämen wir hin, wenn ich mich hier so wahnsinnign ernst nähme!

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2 Gedanken zu “Happy ½ year – ach, doch nicht…

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