Quid novi?

Und dann gehst du einfach hin, lässt Gedanken Gedanken sein und tust es einfach. Spontan sein kann echt schön sein!

Tatsächlich, so schnell geht es, wenn man einfach mal was tut, anstatt immer nur darüber nachzudenken. Mme Contraire war heute im Reisebüro und hat eine kleine feine Reise über ein verlängertes Wochenende gebucht. Nicht groß gefragt, nicht lang gefackelt, und schon stand ich wieder draußen, die Flug- und die Hotelbestätigung in der Hand.

Und so lerne ich langsam, auch mal meinem Ich gegenüber großzügig zu sein, es zu beschenken und zu beaufmerksamkeiten. Die letzte Zeit war überraschend positiv, es gibt zwar immer noch Dinge, vor allem Gedanken, die mich verwirren und mir den Blick in die zukunft verwehren. Aber alles in allem fühle ich mich wohl. Sehr. Was gibt es Neues?

Arbeit. Die letzten zwei Wochen habe ich mich extrem reingekniet. Mir selbst mehr Druck auferlegt, und siehe da, es hat funktioniert. Sogar ein paar Sonderschichten am Wochenende war ich nicht abgeneigt (und wenn ich jetzt nicht so müde wäre, würde ich weiterarbeiten). Ich bin so zufrieden, wie schon lange nicht mehr in meinem Job. Es läuft. Ich tu und ich kann was. Ich mach das gut. Wenn ich jetzt noch schaffe, meinem Chef klarzumachen, dass Wochenend-Schichten eine freiwillig erbrachte Leistung ist, um den einen oder anderen Hintern zu retten (und nicht mal meinen eigenen!), dann, ja. Dann passt’s.

Schreiberei. Den Vortrag habe ich seit Wochen schon fertig und hätte mich dann ganz nach Plan zurückziehen wollen. Jetzt hab ich aber auch noch die Aufsicht über die Performance. Doch das ist weniger Arbeit und mehr Vergnügen – auch das läuft gut. Ich bin schon ganz aufgeregt…

Neues. Juhu, ich bin jetzt auch stolzer Smartphone-Besitzer. Mehr muss ich, glaube ich, nicht dazu sagen. Ansonsten neu ist die Erkenntnis, dass alles, wirklich alles einmal ein Ende hat. Schluss is mit der Sucht, und ich hoffe, ich halte dieses Mal wirklich daran fest.

Fortschritt. Rückschritt. Zwischenschritt. Egal. Am Ende komme ich dort an, wo ich hin will. Wo auch immer das ist. Das ist die nächste Aufgabe, eben das herauszufinden.

Hier noch etwas Wiederentdecktes für ein entspanntes, zufriedenes, mit angebrachtem Schwermut versehenes, aber durchaus schönes Wochenende:

Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte

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