Schlaflos

Er ist wieder da. Hat mich wachgerüttelt. Angeschrien. „Wach sofort auf!“ Tja, und da bin ich, müde und schlaflos, mit karussellfahrenden Gedanken. Hauptsache, ihr habt euren Spaß, nicht wahr?

Vielleicht sollte ich wirklich weniger denken. Nachdenken, meine ich. Denken ist ja prinzipiell nicht verkehrt (man wünscht diese Fähigkeit manchen Menschen geradezu schmerzlich), nur das Auseinander- und wieder Zusammendenken von den immer gleichen Dingen ohne jeden Lösungsansatz, das bringt nichts, nichts als schlaflose Nächte. Vielleicht will ich einfach zu viel und sollte mich lieber auf das konzentrieren was ist, und nicht auf das, was sein oder auch nicht sein könnte oder sollte oder möchte. Deshalb sitze ich wieder hier, in meinem neuen Heim, das ich langsam liebgewinne, schere mich einen Dreck um die Uhrzeit und die Tatsache, dass ich in weniger als 5 Stunden wieder raus muss, und auch ums Korrekturlesen. Ich will nicht mehr immer nur denken. Ich will endlich sein.

Gut, ein erneuter Versuch. Ich geh wieder ins Bett. Und kontrolliere vorher, ob die kleinen schlafraubenden Biester tatsächlich im Besitz gültiger Fahrscheine sind. Sind sie nicht? Sofort runter da! Nächstes Mal gibt’s direkt Karussellverbot!

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